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Wake on LAN

WOL-Infrastruktur einrichten (MagicPacket, Wake on LAN)

by on Jul.06, 2011, under Hardware, Knowledgebase, Wake on LAN

Ich durfte mich kürzlich mit dem Magic WOL auseinandersetzen.

Wie funktioniert WOL eigentlich?

Mittels WOL kann man einen schlafenden Rechner wecken, was für Fernwartungszwecke sehr hilfreich ist.
Der Sender schickt ein sogenannten MagicPacket an die MAC Adresse des Schlafenden.

Auf Seit des „Weckers“ können bei den meisten WOL-Tools die Port- und Subnetzeinstellungen angepasst werden.
Ich verwende in diesem Fall UDP Port 9.  Auf Seit des „Weckers“ können bei den meisten WOL-Tools die Port- und
Subnetzeinstellungen angepasst werden. Ich verwende in diesem Fall UDP Port 9. Zusätzlich kann in diesem Tool das
Subnetz definiert werden, von welchem Magic Packets aus versendet werden können. Dies ist wichtig, wenn man
den „IP Broadcast“ über einen Router hinweg mit ACLs beschränken will, was sicherheitstechnisch durchaus Sinn macht.

WOL Server Einstellungen, Subnetzdefinition

Wie sieht die Konfig auf der Seite des Schläfers aus?

Im BIOS des Clients muss WOL aktiviert werden:

WOL BIOS Settings

WOL BIOS Settings

 

Um Wake on LAN nutzen zu können, müssen sowohl die Hauptplatine als auch die Netzwerkkarte im BIOS APM oder das Advanced Configuration and Power Interface (ACPI) unterstützen. Computer, die ACPI unterstützen, bieten meist mehr Möglichkeiten zur Nutzung von WOL als solche mit dem älteren Standard APM. Allgemein muss die Voraussetzung gegeben sein, dass die Netzwerkkarte über den Standby-Stromzweig des Netzteils weiterhin mit Strom versorgt wird, während der Computer ausgeschaltet ist.

Wenn wir nun das WOL Packet via Tool an den Client senden, dann kann zum Troubleshooten Wireshark hilfreich sein.

Wireshark auf Seite des „Weckers“

Pro im Tool definiertes Subnetz wird ein MagicPacket an die Broadcast Adresse gesendet.

Wireshark Capture Sender

Wireshark Capture Sender

Wireshark Capture Sender 2

Wireshark Capture Sender 2

 

Wireshark auf Seite des Schlafenden

Der Schlafclient erhält in diesem Fall das Broadcast Packet von der WOL Source. Die Kommunikationen zwischen
dem Schlafenden und dem Störefried funktioniert in diesem Fall.

Wireshark Capture Client

Wireshark Capture Client

 

Wireshark Capture Client 2

Wireshark Capture Client 2

Falls sich der Client trotzdem nicht wecken lässt (Magic Packet kommt an), kann es u.a. an folgendem liegen:

  • Fehlerhafte/fehlende BIOS Einstellungen
  • PC / Dockingstation ist vom Strom getrennt (Wandschalter??)
  • Zudem musste bei gewissen Geräten (im Test HP Elitebooks) ein Reg Key gesetzt werden:

Set “HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Class\{4D36E972-E325-11CE-BFC1-08002bE10318}\0001!EnablePME” to “1”.
Set “HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Class\{4D36E972-E325-11CE-BFC1-08002bE10318}\0001!WakeOn” to “2”.
Set “[HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Class\{4D36E972-E325-11CE-BFC1-08002bE10318}\0001!PnPCapabilities” to “32”.

Die Infos habe ich auf der Page des Netzwerkkartenherstellers gefunden.

Wenn das Magic Packet erst gar nicht beim Client ankommt, kann es noch sein, dass ein Router dazwischen das
„IP Broadcasting“ nicht erlaubt. In meinem Fall (CISCO Router) war das „IP directed-broadcasting“ nur für die
ACL 101 erlaubt. Sämtliche im WOL-Tool erlaubten Subnetze mussten noch in der ACL 101 eingetragen werden:

Router Settings

Router Settings

 

Router Settings  ACL 101

Router Settings ACL 101

Zudem können folgende Netzwerk-Devices stören:

  • ungeschirmte Kabel
  • RJ45 Splitter/Combiner
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