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Archive for April, 2011

DPM 2010 Restore via VHD (System Protection) – Windows 2008 R2 Repair Modus

by on Apr.13, 2011, under DPM Server 2010, Knowledgebase

Mit dem DPM Server 2010 von Microsoft ist ein Replikat eines Servers im Nu wieder hergestellt. In diesem Beispiel restoren wir ein Server Replikat (System Protection=>BareMetal Recovery und SystemState) via Windows 2008 R2 Installations Medium.

DPM Replikat Restore

DPM Replikat Restore

Die Recovery-Daten können auf einen UNC Share oder auf ein USB-Medium wiederhergestellt werden. Die Folderstruktur kann nach dem Restore wie folgt aussehen:

RestoreDatenStruktur

RestoreDatenStruktur

Damit das Wiederherstellen funktioniert muss die Root-Struktur folgendermassen aussehen:

Root\WindowsImageBackup

Root Folder

Root Folder

Anschliessend kann man das USB Medium an einen physikalischen Server anschliessen (oder natürlich VM-Instanz) oder via UNC Share freigeben. Die virtuelle Instanz oder physischen Server via Windows 2008 CD-Rom starten.

Step1 - Repair
Step1 – Repair

Repair your Computer

Step2 - Restore with previous created system image
Step2 – Restore with previous created system image

Restore with previous created system image

Step3 - Restore Point wählen

Step3 - Restore Point wählen

Step4 - Advanced Settings

Step4 - Advanced Settings

Step5 - overwrite?

Step5 - overwrite?

Der Restore startet und stellt das gesamte OS wieder her. In diesem Fall dauerte die gesamte Restore-Zeit ca. 30min.

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DPM 2010 Infrastruktur via dedizierten BackupLAN (nicht geroutet)

by on Apr.13, 2011, under DPM Server 2010, Knowledgebase

Unser Backup lief bis anhin über das produktive LAN und überlastete den täglichen Betrieb teilweise mit 100% NIC Auslastung. Aus diesem Grund bauten wir ein dediziertes BackupLAN, welches getrennt vom produktiven LAN läuft und den täglichen betrieb nicht stört. Die firmengegebenheiten verlangten es, dass diese BackupLAN nicht geroutet wird. Sprich, wir haben keinen direkten Zugang vom BackupLAN zum produtiven LAN.

Fürs Beispiel sieht die Infra wie folgt aus

zwei Backup Standorte

  • Standort 1 mit Backup to SAN (B2D) – short term backup (täglich full von Files und System Protection, Synch jeweils Mittags) – Retention time 30 Tage
  • Standort 2 mit Backup zu SAN zu Tape (B2D2T) – long term backup (täglich Replikat der System Protection jeweils Nachts, Retention time 1 Tag, Backup to Tape am Wochenende, Retention time 6 Monate)
DPM Infrastruktur Standort 1

DPM Infrastruktur Standort 1

DPM Infrastruktur Standort 2

DPM Infrastruktur Standort 2

Sämtlichen Server ist eine zweite NIC zugewiesen oder eingebaut. Grundsätzlich, in einem gerouteten Backup-LAN könnte man via DPM-Verwaltungsshell mit dem Befehl:

<Add-BackupNetworkAddress -DpmServername Servername -Address 10.3.0.0/23 -SequenceNumber 1> dem DPM Master Server sagen, welchen Weg für den Backup er benutzen soll.

Dies funktioniert jedoch nur, wenn via NSLookup beide IPs für den Servernamen aufgelistet werden. Bei einem nicht gerouteten Netz ist dies jedoch nicht möglich, da sonst die Kommunikation gestört werden kann.

In diesem Fall muss auf dem Master DPM Server ein Hostfile geführt werden, welches auf sämtliche zu sichernden Clients mit der Backup Adresse zeigt. Auf dem zu sicherenden Client/Server muss im Hostfile ebenfalls die Backup-Adresse zeigend auf den DPM Server angepasst werden. Der Client kann nachhier via DPM-Konsole installiert werden, oder wenn der Client schon exisitiert via Shell zugewiesen werden:

Beispiel:

  • Master DPM Server (Standort 1)  =>Hostfile zeigend auf Backup-IP von Slave DPM Server, DPM-Client
  • Slave DPM Server (Standort 2)  =>Hostfile zeigend auf Backup-IP von Master DPM Server, DPM-Client
  • DPM Client  =>Hostfile zeigend auf Backup-IP von Master- und Slave DPM Server

 Auf dem Slave DPM Server im Standort zwei muss jetzt nur noch der Agent des Master DPM Servers verbunden werden und die Replikation kann auf Tape und Disk ausgelagert werden.

DPM Slave Server

DPM Slave Server

Erfahrungsgemäss funktioniert diese Backup Variante in einem reinen Microsoft Umfeld ohne weitere Probleme und Performance einbussen. Mit ca. 100 Server (virtuell und physisch) kann der Backup nachts ohne Probleme durchgeführt werden.

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